Montag, 10. Januar 2011

ZWEI Mützen - KEIN Glück

So ist das, wenn man ein willenstarkes Kleinkind hat, das genau weiss, was es (nicht) will. 

Es scheiterte ja schon der Versuch meiner Eltern, ihr eine so genannte Schlupfmütze zu kaufen bzw. aufzusetzen. Es war so ein wenig mein Wunsch, so etwas für Linda zu haben, da sie Schals nicht sonderlich mag und bei so einem Exemplar Hals wie Ohren gut geschützt sind. Als die Verweigerung einsetzte, dachte ich noch bei mir, es läge an der Mütze selbst. Sie ließ sich aber auch schwer anziehen, vor allem als die Brille auf der Nase saß. 

So packte mich mein Ehrgeiz und ich strickte einfach noch eine hinterher. Denn das musste ja einfach dehnbarer und angenehmer sein, wenn ich es selbst machte. Pah! Sogar die angestrickten Ohren, die Linda anfangs noch lustig fand, konnten sie nicht zum Anziehen überzeugen. Die Mütze schlittert seither bei jedem weiteren Anzieh- und Gewöhnungsversuch weit über den Fußboden hinweg.

Wie dankbar und froh war ich in dieser Situation, als ich die Zwergenmütze von Schnabelina fand. Das sollte sie sein, die neue Mütze! Alles zwischendurch Probieren funktionierte recht gut, aber ich sah ein, dass der erste Versuch recht klein für Lindas Kopf ausfiel. Da ich die Mütze mit nicht dehnbarem Stof nähen wollte, musste ich sie größer zuschneiden. Der neue Versuch passte dann schon besser. Allerdings konnte ich damit nicht meine Tochter überzeugen... Wer weiss, was sie an dieser Mütze stört. Vielleicht ist sie ihr immernoch zu klein? 

So habe ich heute lange nach einem Modell suchen müssen, denn präsentieren wollte ich die beiden Werke schon ganz gerne. 


Nicht, dass jemand denkt, meine Tochter müsse nun ohne Mütze auf die Straße gehen. Nein, nein, sie hat noch ihre Wintermütze und sogar noch eine zweite mit Schalbändeln, die ich ihr aber nur bei besonders guter Laune anziehen kann. Denn diesen integrierten Schal zu binden, bedarf viel Überzeugungskraft. Und im Moment stört ALLES, was sich in unmittelbarer Nähe des Halses oder des Kinns befindet.

Aber für den nächsten Versuch müssen ganz sicher noch Frühling, Sommer und Herbst vergehen!

r.

Kommentare:

  1. Ohja, diese Situationen kommen mir mehr als bekannt vor. Mascha zieht nur die Schuhe/Stiefel an, die ihr "passen", sie setzt nur die Mütze auf, die ihr angenehm und legt - wenn überhaupt - nur den Schal an, der ihr genehm ist. Die Kriterien bleiben (mir) im Dunkeln und passen oftmals nicht wirklich zum Wetter. Aber das ist dem kleinen Mädchen egal und meine Nerven sind oftmals nicht stark genug. Jaja: Mama denkt, Kind lenkt ;)

    LG MiMa

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  2. Bei uns ist es nicht so schlimm mit dem anziehen. Vielleicht liegt es daran, dass Emil ein Junge ist, umso schlimmer ist es mit dem Essen. Bis vor kurzem aß er fast alles. Jetzt ist es entweder zu süß, zu salzig, heute der Spinat zu grün und auch noch zu heiß, etwas später schon zu kalt........
    Nerven behalten ist nicht immer einfach.
    Liebe Grüße, Éva

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  3. mooaaahhh hhaaa echter krimi!!!
    dann toi toi toi für versuch nr.3!!!
    meien sind auch echte mützen verweigerer. ich drück dir alle daumen udn die mützchen sidn beide total klasse!!!!!

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  4. Süße Mützen!
    Vielleicht lässt du sie ihre Traummütze aufzeichnen. Oder einen Katalog anschauen und sie zeigt auf das was ihr gefällt. Mal schauen was dabei rauskommt ;)
    LG
    Petra

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